Donnerstag, 18. Dezember 2014

Supertester #1 erster Trennungsschmerz :-)



WOW nun geht meine erste Maschine in der Supertester  Aktion vom   Nähpark Diermeier   schon wieder auf Rückreise und die nächste kommt
 












Die Maschine ist hier – dank unvorhergesehenem Weihnachtsmarkt – wirklich Tag & Nacht gelaufen und hat wirklich gute Dienste geleistet – meinen allergrößten Respekt an die
Singer Quantum Stylist 9985,
 denn sie geht wirklich durch alle Lagen Stoff ohne murren, zurren, verziehen oder unschöne Nähte.

Leider konnte ich wirklich nicht alle Funktionen antesten, dafür ist ein Zeitraum von vier Wochen zu knapp, aber einige Zierstiche, den Heftstich, Schriften und Zierstichkombinationen hab ich oder besser gesagt, die Maschine gut mit mir gemeistert.




Aber nun erst einmal ein paar Fakten zu meiner
                              ersten Testmaschine
der                
SINGER QUANTUM Stylist 9985

http://www.naehpark.com/Singer-Quantum-Stylist-9985.html

Die tolle Maschine gibt es zur Zeit
im Weihnachtsangebot für 899 €
Sie hat 190 Nähprogramme, 6 Schriften und 13 Knopflöcher zur Verfügung
Die Musterstiche können untereinander kombiniert werden und zwei davon fest gespeichert werden (wie z. Bsp. Wenn ich ein
und SiNiJu.de) mit der Nähmaschine öfter „aufsticken“ möchte
Es gibt viele Nähfüße, die dank Snap-on-Funktion kinderleicht zu wechseln sind  und je nach Stich zeigt die Maschine im Display auch an, welcher Nähfuß dafür genommen werden sollte.

Einzig NICHT ausprobiert habe ich die Maschine OHNE Fußanlasser, dies hab ich viel zu spät gelesen (schäm).
Die Übersicht der einzelnen Stiche ist dank tollem Display sehr übersichtlich.
Ein automatischer Einfädler ist selbstverständlich dabei sowie auch die automatische Abschneidefunktion.

Und nun zu meiner persönlichen Erfahrung

Als ich die tolle Maschine vom Nähpark Diermeier bekommen habe, war ich erstaunt WIE schwer diese  - im Gegensatz zu meiner Brother – ist. Also ausgepackt und bestaunt und mich erst einmal auf das Handbuch gestürzt, obwohl ich sonst echt gerne zeitgleich beides mache – ausprobieren MIT Handbuch – aber als Testerin hab ich wirklich einen Heidenrespekt vor den Maschinen und ein bißchen Bammel doch etwas verkehrt zu machen – also mal Musterschülerin sein und alles durchlesen
                                

Und dann ging es los.

Erleichtert durfte ich feststellen, dass meine Spulen identisch sind, sonst wäre es mit den vier vorhandenen manchmal „schwierig“ geworden, da ich immer Ober- und Unterfaden gleichfarbig habe. Also erst einmal ein Stück Stoff und ausprobieren wie die Singer, der Nähfuss, der Stoff, das Garn und ich uns verstehen und Resümee: wir hatten uns sofort lieb und wurden schnell ein eingespieltes Team.

Etwas, was ich in den letzten 5 Jahren wirklich nicht von allen Maschinen behaupten kann.

Tja und dann kam eine Anfrage des wunderschönen Rietberger Adventsmarktes, ob ich spontan Lust u. Zeit hätte, doch eine Bude mit meinen Artikeln zu füllen und nach kurzen Überlegungen war klar „so eine Chance kommt nie wieder“ und ab da haben meine Singer und ich einige Nachtschichten eingelegt – haben uns mit Kosmetiktaschen und ihren Reißverschlüssen und Ziernähten, ihren Schichten aus Jeans, Volumenvlies und Baumwollstoff ; mit Zipfelpullis und Schrägband, mit Wachstuch und Baumwollstoff und vielem anderen Arbeiten tapfer Tag und Nacht durchgearbeitet und es hat irre Spaß gemacht. Die Maschine hat wirklich nicht ein einziges Mal gemuckt, gezickt oder eine unsaubere Naht gemacht.







Reissverschluss einnähen




geht genauso easy wie Zierstiche u.ä.  als Dekoelemente.



Auch weiss ich nun wie ein Heftstich funktioniert, wobei ich mich bei dem PIEPTON erst immer wundern musst – aber auch das hat prima funktioniert, als ich den


An der Maschine gibt es wirklich NICHTS auszusetzen, einzig finde ich, dass die Spule beim aufspulen arg weit rechts in der Ecke sitzt und die Fadenführung des Oberfadens von 1 auf  2 manchmal nicht so gut gelingt (vor allem aber wohl wenn man es etwas eiliger hat…seufz)
und die Beleuchtung könnte meiner Meinung nach etwas „breitfächiger“ sein, dass ist mir vor allem bei meinen Nachtschichten aufgefallen.

Was mir persönlich in dieser Zeit sehr fehlte war mein Kniehebel, Vor einigen Monaten hab ich immer gedacht „welch Schmarrn , braucht kein Mensch“ aber seitdem ich ihn habe und dann auch anfing zu nutzen, ist er einfach Gold wert, vor allem, wenn man viele einzelne Kleinteile zusammennäht.

Fazit: eine robuste Maschine zu einem guten Preis für alle Stoffe, für wohl fast alle Näharbeiten, für Fans von Zierstichen und Dekoelementen, die leise vor sich hersurrt und immer lieb zu ihrem Benutzer ist